Diskussionen ausPerry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Allgemeine Themen zur Perry Rhodan-Serie
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Richard
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Diskussionen ausPerry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Richard »

PHOENIX hat geschrieben: 11.10.2025, 14:43 ...

Ich kann Dir keine genaue Stelle angeben:

Die Technik der Metaläufer vom Planeten Evolux, die an Bord der JULES VERNE zahlreiche Reparaturen und Optimierungen vornahmen, war den Terranern weder vollständig verständlich noch unmittelbar zugänglich.
...
Was wiederum meiner These entspricht, dass diese Technik jetzt nicht versiegelt war sondern die Galaktiker einfach damit nicht zurecht kamen. Oder eben nicht mal wussen was da wo verbaut war.
Die JULES VERNE wurde zerlegt und wieder zusammengestellt aber man kann zb nicht hinter der Wirkungsweise des Trafitron-Antriebs.
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PHOENIX
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von PHOENIX »

Richard hat geschrieben: 11.10.2025, 18:58
PHOENIX hat geschrieben: 11.10.2025, 14:43 ...

Ich kann Dir keine genaue Stelle angeben:

Die Technik der Metaläufer vom Planeten Evolux, die an Bord der JULES VERNE zahlreiche Reparaturen und Optimierungen vornahmen, war den Terranern weder vollständig verständlich noch unmittelbar zugänglich.
...
Was wiederum meiner These entspricht, dass diese Technik jetzt nicht versiegelt war sondern die Galaktiker einfach damit nicht zurecht kamen. Oder eben nicht mal wussen was da wo verbaut war.
Die JULES VERNE wurde zerlegt und wieder zusammengestellt aber man kann zb nicht hinter der Wirkungsweise des Trafitron-Antriebs.
Sei wie es sei, aber ich denke, dass die wycondrische Geschenktechnik Terrybors auch künftig keinen tieferen Einfluss auf das allgemeine Techniklevel der Milchstraße nehmen wird.
Das gestehen die Macher den Galaktikern nicht zu!
Klar, den Wyconder-HTP braucht man jetzt halt erzähltechnidch für Irgendetwas in PEGASOS und/oder nachfolgend, ebenso den 6D-Schirm und den 5D-Fiktivtransmitter.

Nur dazu sollte der Vergleich mit der Metaläufer-Technik dienen.

Danach kommt das wieder weg oder es bleiben Einzelstücke.
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kad
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von kad »

PHOENIX hat geschrieben: 11.10.2025, 19:20
Das gestehen die Macher den Galaktikern nicht zu!
Und wieso meinst du, dass das so ist?
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Fab
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Fab »

Langzeitbeobachtung des Macherverhaltens :-D
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von ParaMag »

Eher Selbstbeschränkung, Technik (selbst im SF Bereich) die überbordet ist bald nicht mehr beschreibbar. Gegner müssen ja auch wachsen (ich denke da nur an den Band „Die Letzten der Koltonen“ da war m.W. von 12 Dim. Technik die Rede).
Finde ich als Technikfreak zwar schade, ist von der Story Seite aber nachvollziehbar.
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NIELS BOHR (1885-1962), dänischer Physiker und Nobelpreisträger
Lakardon
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Lakardon »

PHOENIX hat geschrieben: 11.10.2025, 19:20 Danach kommt das wieder weg oder es bleiben Einzelstücke.
Ja, davon ist auszugehen.
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von GECP »

kad hat geschrieben: 11.10.2025, 19:54 Und wieso meinst du, dass das so ist?
Weil man dann den halben Zyklus mit den Befindlichkeiten während der Reise von A nach B ausfüllen kann(?).
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PHOENIX
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von PHOENIX »

Jeder darf sich gerne selbst fragen, wofür die genannten
High-Tech-Gimmicks in den PHOENIX eingebaut werden, die man von 6D-Schirm bis Mystery-Kommode sicher nicht dem Milchstraßentechnoparkett zuzufügen gedenkt.

Das hat nur einen einzigen Grund und der ist darin zu suchen, dass man ein künftiges Szenario PEGASOS konstruiert hat, wo man mit galaktischer Eigentechnik keinesfalls klarkommt, also einen 6D-Schirm, einen Fiktivtransmitter, einen Ultraspeed-Antrieb praktisch unbeschränkter Reichweite und nachgereichte Offensivwaffen braucht.
Man hat gewiss einen Gegner oder eine Umgebung vor der Brust, für den bzw. die Milchstraßentechnik a priori nicht annähernd hinreichend wäre. Das wissen natürlich weder die Wyconder noch die Expeditionsmitglieder, aber die Macher der Serie.

Warum entwirft man nicht einmal einen Zyklus, wo man mit den auch nicht unerheblichen eigenen Mitteln plus Intelligenz und Mut zum Erfolg kommen kann?

Vermutlich kommt wahrscheinlich wieder ein David gegen Goliath-Setting auf uns zu, wo der David auch mit Cleverness und Mut und der besten Steinschleuder nichts ausrichten kann und deshalb situativ mit Kevlar-Protektoren und Maschinenpistole ausgerüstet werden muss, die normalerweise
nicht mal im Entferntesten an seinem technologischen Horizont
liegen würden. Und wahrscheinlich benötigt die Story auch noch einige zusätzliche positive Ultrazufälle, z.B. die Begegnung mit einem gütigen Altchaotarchen oder einem "Weltweisen von Azdun" im Umfeld von GLOIN TRAITOR, um eine Lösung zu ermöglichen.

Bei PR verwehrt man sich mit einigem Recht Technikfortschrittsorgien der Milchstraßler, konfrontiert unsere Protagonisten aber andauernd mit machtvollen Gegnern und Bedrohungen weit oberhalb ihres eigenen technologischen Levels, für deren Neutralisierung, Bezwingung oder Befriedung man situative fremde Supertechnik und einige Ultrazufälle braucht.

Für mich liegt die Crux weniger in einem zurückhaltend gehandhabten eigenen Technolevel als in den kostruierten Ultragegnern, die oft genug auf SI-Niveau oder zumindest ähnlichem Level von Beauftragten oder Hilfsvölkern spielen und denen man mit ausschließlichen Eigenmitteln nicht beikommen kann.
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von GECP »

PHOENIX hat geschrieben: 12.10.2025, 12:17 Warum entwirft man nicht einmal einen Zyklus, wo man mit den auch nicht unerheblichen eigenen Mitteln plus Intelligenz und Mut zum Erfolg kommen kann?
Ein bißchen 6D Ultra High Tech und das eine oder andere Plot Hole und schon kann man sich auf die wichtigen Themen konzentrieren.
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Richard
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Re: Diskussionen ausPerry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Richard »

Klingt nach einer BLaupause des Cappin-Zyklusses ;).
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PHOENIX
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von PHOENIX »

Hat schon mal Jemand über die Vandemaansche Zeittafel nachgedacht? Nach der erfolgte der Diebstahl oder Raub der Schwarmtechnik durch die Wyconder nämlich erst 13.000 v. Chr. und 12.635 v. Chr. begann der Bau des Sternwürfels!

In dieser Maßgabe kann der Sternwürfel garnichts mit
dem Build von LEUN zu tun gehabt haben, der vor 60.000 Jahren von den zerrüttungsgeschädigten Leun-Völkern beschlossen und innerhalb von ca. 8000 Jahren umgesetzt wurde.

Nach dieser zeitlichen Maßgabe könnte der Sternwürfel bestenfalls ein reines technisches Exitkonstrukt für die beginnend existenzunwillige SI gewesen sein, niemals ein Building- oder Ankergebilde und auch keine Kontrollinstanz von Anbeginn.

Wenn das Ganze kein grober Fehler ist, dann hatte der Sternwürfel mit der Entstehung und Stabilisierung von LEUN nichts(!( zu tun.
Dann beauftragte LEUN die Wyconder, ihm beim Rückbau seiner SI-Existenz mit einem solchen Konstrukt behilflich zu sein. Und dies war auch nur möglich durch die technologische Kompetenzerhöhung dieses Volkes durch die Akquise der alten Schwarmtechnikrelikte.

Nach diesen Angaben wäre LEUN nicht mit Hilfe von Schwarmtechnik gebaut worden, auch das System der Nestwelten und Großmentatrone wäre ohne Zuhilfenahme solcher Supertechnik entstanden und der Orden der Datenkunde
als Hüter der Altgeschichte um die "geheime" Raubtechnik könnte bestenfalls seit 13.000 v. Chr. existieren.

Das passt alles hinten und vorne nicht.
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Lakardon »

PHOENIX hat geschrieben: 14.10.2025, 12:35 Wenn das Ganze kein grober Fehler ist...
Es ist ein grober Fehler, denn im Band 3337 hat Anzu verschiedene Visionen, wo es unter anderem um das Volk der Trissa geht:

"Egal, jedenfalls betrieben sie zwar Raumfahrt, aber sie hielten sich aus den Irrungen und Wirrungen im Sternendschungel üblicherweise heraus.
Die große Ausnahme war das Projekt Sternwürfel. Jemand hatte sie um Hilfe gebeten"
---
"Jedenfalls waren die Trissa so zum Sternwürfel gekommen, und schließlich waren sie der Einladung gefolgt, Leun zu werden ...... und LEUN zu werden."


Aus dieser Passage geht klar hervor, dass der Bau des Sternwürfels und die Genese der Superintelligenz sich im gleichen Kontext abspielten. Die Angaben von WV kann man also getrost ignorieren.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lakardon für den Beitrag:
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von PHOENIX »

Lakardon hat geschrieben: 14.10.2025, 12:57
PHOENIX hat geschrieben: 14.10.2025, 12:35 Wenn das Ganze kein grober Fehler ist...
Es ist ein grober Fehler, Die Angaben von WV kann man also getrost ignorieren.
Völlig unverständlich wie so etwas Gravierendes an völlig fehlerhafter Plausibilitätslogik durch alle vorhandenen (oder nichtvorhandenen?) Kontrollmechanismen rutscht.

Das sind doch Dinge, die jedem Leser ins Auge springen, der auch nur ein kleinbisschen mitdenkt.
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von Lakardon »

PHOENIX hat geschrieben: 14.10.2025, 13:07 Völlig unverständlich wie so etwas Gravierendes an völlig fehlerhafter Plausibilitätslogik durch alle vorhandenen (oder nichtvorhandenen?) Kontrollmechanismen rutscht.
Kontrolle funktioniert nur, wenn man wirklich bei der Sache ist. Ich glaube jedoch nicht, dass das der Fall ist. Wenn KNF die Rohfassung eines Romans auf dem Bildschirm hat, liest er ein paar Seiten, dann kommt eine wichtige Mail herein, die er sofort beantwortet.

Anschließend liest er wieder ein Stück weiter, bis das Telefon klingelt – und natürlich nimmt er das Gespräch an. So geht es munter weiter, und am Ende ist KNF überzeugt, eine tolle, nahezu fehlerfreie Geschichte gelesen zu haben. Dass er dabei zwei dicke Schnitzer übersehen hat, erfährt er erst hier im Forum - falls er mal reinschaut.

Wie immer gilt: Just my two cents.
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PHOENIX
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Re: Perry Rhodan 3347: Entscheidung am Zyklonwall von Michelle Stern

Beitrag von PHOENIX »

Lakardon hat geschrieben: 14.10.2025, 13:48 … am Ende ist KNF überzeugt, eine tolle, nahezu fehlerfreie Geschichte gelesen zu haben. Dass er dabei zwei dicke Schnitzer übersehen hat, erfährt er erst hier im Forum - falls er mal reinschaut.
Ich hoffe nicht, dass KNF der Einzige ist, der den Inhalt eines Romans supervidiert, es muss doch vorgeschaltete oder parallele Filter geben!

Das sind doch alles Expertleser und nicht Laien wie wir Foristen.

Im Beispiel fängt das doch schon damit an, dass der Autor plötzlich ganz unmotiviert die christliche Zeitrechnung verwendet.
Meines Wissens wurde sie hier erstmals im Zyklus benutzt.

Und woher rührt eine so sinnlos definierte exakte Angabe wie 12635 v. Chr.? An solchen Dingen bleibt doch jeder Leser sofort hängen, genau wie am bekleideten und nicht-amnestischen Erscheinen Rhodans aus dem BN oder dem unbegründeten Auftauchen Bulls auf dem PHOENIX.

Kopfschüttel!
Ad Astra!
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