Plotholes und sonstige Kritik an der Geschichte
Verfasst: 06.03.2025, 12:34
Hey,
fand leider keinen bestehenden Thread, wo das reinpasst, falls doch, darf ein Mod das gern verschiebe und hier dicht machen. Aber darüber muss ich jetzt doch reden:
Ich bin gerade bei Silberband 142. Perry wurde vom Dekalog Kazzenkatt entführt, in die Vergangenheit verfrachtet, vom Wesen Waylinking bewacht, und soll das Ende der Twonoser, die damals von den Meistern der Inseln vernichtet wurden, beobachten, weil Perry indirekt Schuld habe an deren Untergang.
So.
Nun will ich an der Stelle nicht auf den Umstand eingehen, dass der große Held der Serie ohne Eingreifen von Nisel, dem Zeitgänger, tot wäre, getroffen von einer Kugel im Kopf. Einfach so. Wenn nicht wie durch ein Wunder ein unbekanntes Wesen neugierig gewesen wäre. Joa, kann man machen. Muss man? Eh. Aber lassen wir das:
Mein Problem ist Folgendes: Laut Nisel gibt es eine "Grenzzeit". Die ist gefährlich, weil nach ihr nichts existiert. Wie ich es verstanden habe, ist das quasi das vordere Ende der Zeit, als das offene Ende der sich permanent entwickelnden Zeit. Und bequemerweise ist unser Perry Teil dieses vorderen Zeitendes. Wir verfolgen also nicht die Abenteuer eines Perry Rhodans, dessen Zukunft durch sein Künftiges Ich bereits vorgeschrieben sind, sondern den Perry Rhodan, der NEUE Zeit und damit NEUE Geschichte erschafft. Okay. Weiß nicht, ob mir das gefällt oder nicht. Gefühlt haben sich die Autoren hier in gefährliche Gefilde begeben, bei denen man sich in späteren Handlungssträngen noch häufig fragen wird "hm, warum machen wir das nicht wieder so wie damals, als wir die f*cking Zeit bereisen und beeinflussen konnten?". Das wirklich Problem aber ist:
Es gibt keine Grenzzeit?! Jedenfalls nicht mit Perry Rhodans Gegenwart als solcher! Wir sind doch damals, recht zu Beginn der Serie, gemeinsam mit Ernst Ellert Millionen von Jahre in die Zukunft gereist! Also falls es eine Grenzzeit gäbe, die eine objektive Gegenwart markiert, dann liegt sie WEIT vor der Handlung jenes Perry Rhodans, dessen Gegenwart WIR bisher verfolgt haben. Wäre dem nicht so, hätte Ernst Ellert nicht Millionen Jahre in die Zukunft reisen können. ES hat dies übrigens auch getan, wenn ich mich nicht irre.
Vielleicht wird das noch auf den nachfolgenden Seiten zufriedenstellend erklärt, aber im Moment lese ich und lese ich und denke mir andauernd "das ergibt jetzt irgendwie keinen Sinn". Nunja. Vll könnt ihr ja, möglichst spoiler-frei, etwas dazu sagen. Ob es noch erklärt wird oder ob ich mich mit dem Plothole abfinde sollte.
fand leider keinen bestehenden Thread, wo das reinpasst, falls doch, darf ein Mod das gern verschiebe und hier dicht machen. Aber darüber muss ich jetzt doch reden:
Ich bin gerade bei Silberband 142. Perry wurde vom Dekalog Kazzenkatt entführt, in die Vergangenheit verfrachtet, vom Wesen Waylinking bewacht, und soll das Ende der Twonoser, die damals von den Meistern der Inseln vernichtet wurden, beobachten, weil Perry indirekt Schuld habe an deren Untergang.
So.
Nun will ich an der Stelle nicht auf den Umstand eingehen, dass der große Held der Serie ohne Eingreifen von Nisel, dem Zeitgänger, tot wäre, getroffen von einer Kugel im Kopf. Einfach so. Wenn nicht wie durch ein Wunder ein unbekanntes Wesen neugierig gewesen wäre. Joa, kann man machen. Muss man? Eh. Aber lassen wir das:
Mein Problem ist Folgendes: Laut Nisel gibt es eine "Grenzzeit". Die ist gefährlich, weil nach ihr nichts existiert. Wie ich es verstanden habe, ist das quasi das vordere Ende der Zeit, als das offene Ende der sich permanent entwickelnden Zeit. Und bequemerweise ist unser Perry Teil dieses vorderen Zeitendes. Wir verfolgen also nicht die Abenteuer eines Perry Rhodans, dessen Zukunft durch sein Künftiges Ich bereits vorgeschrieben sind, sondern den Perry Rhodan, der NEUE Zeit und damit NEUE Geschichte erschafft. Okay. Weiß nicht, ob mir das gefällt oder nicht. Gefühlt haben sich die Autoren hier in gefährliche Gefilde begeben, bei denen man sich in späteren Handlungssträngen noch häufig fragen wird "hm, warum machen wir das nicht wieder so wie damals, als wir die f*cking Zeit bereisen und beeinflussen konnten?". Das wirklich Problem aber ist:
Es gibt keine Grenzzeit?! Jedenfalls nicht mit Perry Rhodans Gegenwart als solcher! Wir sind doch damals, recht zu Beginn der Serie, gemeinsam mit Ernst Ellert Millionen von Jahre in die Zukunft gereist! Also falls es eine Grenzzeit gäbe, die eine objektive Gegenwart markiert, dann liegt sie WEIT vor der Handlung jenes Perry Rhodans, dessen Gegenwart WIR bisher verfolgt haben. Wäre dem nicht so, hätte Ernst Ellert nicht Millionen Jahre in die Zukunft reisen können. ES hat dies übrigens auch getan, wenn ich mich nicht irre.
Vielleicht wird das noch auf den nachfolgenden Seiten zufriedenstellend erklärt, aber im Moment lese ich und lese ich und denke mir andauernd "das ergibt jetzt irgendwie keinen Sinn". Nunja. Vll könnt ihr ja, möglichst spoiler-frei, etwas dazu sagen. Ob es noch erklärt wird oder ob ich mich mit dem Plothole abfinde sollte.