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Diskussionen aus Lektorat und Romane über Autoren

Verfasst: 26.08.2025, 13:26
von Tell Sackett
Ist gut möglich, dass es sein letzter Roman war und Ja; das Verhältnis von HoHo insbesondere zu AE und KNF war ziemlich hinüber...
Man muss bedenken, dass HoHo ja auch einmal Chefredakteur der Serie gewesen war.
Werner Müller-Reymann setzte Hoffmann nach dem Tod von William Voltz als ersten Redakteur ein, der seitens des Verlages ausschließlich für die Perry Rhodan-Serie zuständig war. Er betreute die Leserkontaktseite und die Risszeichnungen, die Taschenbücher und Jubiläumsbände, den Perry Rhodan-Report und die Silberbände.
Schon ein etwas eigenwilliger Umgang mit einem hochverdienten und langjährigen Mitarbeiter... :(

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 13:35
von Graf Maunzy
Tell Sackett hat geschrieben: 26.08.2025, 13:26 Ist gut möglich, dass es sein letzter Roman war und Ja; das Verhältnis von HoHo insbesondere zu AE
Wer ist AE? :???:

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 13:36
von nanograinger
Graf Maunzy hat geschrieben: 26.08.2025, 13:35
Tell Sackett hat geschrieben: 26.08.2025, 13:26 Ist gut möglich, dass es sein letzter Roman war und Ja; das Verhältnis von HoHo insbesondere zu AE
Wer ist AE? :???:
Arndt Ellmer, nehme ich an. Nicht zu verwechseln mit AnEsch :-D

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 13:41
von Tell Sackett
nanograinger hat geschrieben: 26.08.2025, 13:36
Arndt Ellmer, nehme ich an. (...)
so war's gemeint... :rolleyes:

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 14:35
von Clark Flipper
Da kann man viel Spekulieren, aber letztlich hat Klaus den HoHo aktuell verbannt, was wohl laut Klaus an seiner aktuellen "Einstellung" liegt,
so hat er es zumindest letztlich verkündet. Bedenklich stimmt mich da nur, welche "Einstellung" scheinbar Klaus bei uns erkennt. :unsure:

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 14:40
von Tell Sackett
Clark Flipper hat geschrieben: 26.08.2025, 14:35 (...)Bedenklich stimmt mich da nur, welche "Einstellung" scheinbar Klaus bei uns erkennt. :unsure:
Klaus war es aber nicht, der den überwiegenden Anteil der Mitglieder hier politisch verortete... :nein:

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 14:46
von Clark Flipper
Stimmt, aber seinen Widerspruch auf dies Aussage an ihn habe ich aber auch noch nicht gefunden.
Ich schau dort nicht, vermute aber mal, das es dazu auch eine Info hier gegeben hätte? :-)

Zum Ausstieg von Horst Hoffmann aus der Serie...

Verfasst: 26.08.2025, 15:07
von Tell Sackett
Da es drohte im Lektoren-Thread mit diesem Thema off-topic zu werden hier mal 3 Links, die ich zum Thema fand:

Ein Interview aus dem Jahr 2015

sf-netzwerk-Thread mit NGF-Zitaten

Würdigung auf Zauberspiegel-Online

Ja, ich bin lernfähig... :-)

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 15:17
von Richard
Clark Flipper hat geschrieben: 26.08.2025, 14:46 Stimmt, aber seinen Widerspruch auf dies Aussage an ihn habe ich aber auch noch nicht gefunden.
Ich schau dort nicht, vermute aber mal, das es dazu auch eine Info hier gegeben hätte? :-)
Ehrlicherweise würde es mich wundern, wenn da jetzt (nach 3 bis 4 Wochen) noch was kommen würde.

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 15:20
von Tell Sackett
Momentan erscheint die Erde da verbrannt...da sollten wir uns nichts vormachen... :nein:

Re: Zum Ausstieg von Horst Hoffmann aus der Serie...

Verfasst: 26.08.2025, 15:25
von Clark Flipper
sf-netzwerk-Thread mit Aussagen zum Interview von 2015, Klaus ist auch dabei...
https://www.proc.org/wp-content/uploads/2025/07/NL60derPRFZ.pdf hat geschrieben:Schnapszahlen in PERRY RHODAN von Ekkehardt Brux
Zumindest früher wurde den PERRY RHODAN-Autoren eine besondere Affinität zum Alkohol nachgesagt. So lag es nahe,
aus dem Roman mit der Schnapszahlen-Nummer 1111 etwas Besonderes zu machen. Horst Hoffmann hatte sich schon früh
für diesen Roman beworben und war erfreut, dass er ihn tatsächlich bekam. Das Exposé erwähnte einen jupiterähnlichen
Gasplaneten und die »Weißen Raben«, ohne Details.

Die mußte HoHo sich selbst ausdenken. So entstand die Idee, auf dem Grund des Planeten eine Kollektiv-Intelligenz aus elf
Einzelwesen anzusiedeln. Sie stammen aus einer anderen Existenzebene, sind aber mit den Figuren aus PERRY RHODAN unlösbar
verbunden. Sie schauen nur kurz vorbei, sehen, dass alles wie vorgesehen verläuft, und verschwinden wieder. Ein späterer neuer
Kontakt ist angedacht.

Tatsächlich erwähnt HoHo nebenbei eine Armadaeinheit 2222. Guckys Fähigkeiten als Teleporter werden stark übertrieben.
Er springt lichtjahreweit durch die halbe Endlose Armada. Auch Clark Darlton ist das mal passiert, in den 400ern.

In dem Buch »60 Jahre PERRY RHODAN« des TCE erzählt HoHo von den Telefongesprächen, die er nach Abgabe des Manuskripts
führen mußte. Die sind sicher nur Teil des Mythos um den Band 1111. In Wirklichkeit flog HoHo aus dem Autorenteam, blieb aber
dem Verlag in zahlreichen anderen Funktionen erhalten. Auch betonte er, PR 2222 gehöre ihm. Als es soweit war, war HoHo längst
wieder im Team.

Bei dem Versuch, auf PR 1111 noch einen drauf zu setzen, geriet die Geschichte zu einer Parodie auf PERRY RHODAN.
Deshalb musste sie in einem anderen Universum angesiedelt werden, und zwar in unserem. Einen Zusammenhang mit der normalen Handlung
der Serie durfte es diesmal nicht geben. Im 1111 war die Geschichte mit der Haupthandlung verbunden (und soll es auch in PR 3333 wieder sein).

Homer G. Adams findet schließlich heraus, dass die Weltgeschichte in diesem Paralleluniversum ab 1961 einen anderen Verlauf genommen
hat als von »zuhause« bekannt. Wieder meldet sich die Kollektiv-Intelligenz und stellt diesmal ihre Nachfolger vor. Unter denen befindet sich
ein »Hoho«, der in PR 1111 noch nicht dabei war.

Die Opferbereitschaft von Perry & Co, die ihre Zellaktivatoren riskieren, rettet der Kollektiv-Intelligenz einschließlich des Jungkollektivs
die Existenz und damit die des Universums. Darunter tut es HoHo nicht. Auch tritt der Maler Johnny wieder auf und stellt sich als ein
Alter Ego jenes Johnny aus PR 1800 vor.

Robert Feldhoff hatte nach Erscheinen von PR 2222 ausgesagt, PR 3333 sei selbstverständlich für HoHo reserviert. Ein paar Jahre
später gefragt, ob er den 3333 schreiben werde, verneinte HoHo. Er war damals schon aus dem Autorenteam ausgeschieden.

Jetzt musste Leo Lukas übernehmen. Er ist anscheinend anders herangegangen, Einzelheiten erzählte er auf dem GarchingCon
natürlich nicht. Wenn wir Anfang Juli den Roman lesen, wissen wir mehr. Bis dann!
Laudatio auf Horst Hoffmann (2013)

:-D

Re: Lektorat, oder retuschieren von Romanen?

Verfasst: 26.08.2025, 15:37
von Clark Flipper
Es gibt schlimmeres als das, z.B. zwei Trottel die sich um nichts Streiten in diesen Forum. :-)) :P

Re: Zum Ausstieg von Horst Hoffmann aus der Serie...

Verfasst: 26.08.2025, 16:34
von Susanne
Band 1111 dürfte vermutlich einer der Meistgelesenen sein :-))

Re: Zum Ausstieg von Horst Hoffmann aus der Serie...

Verfasst: 26.08.2025, 16:42
von Tell Sackett
Es scheint zumindest das meist kritisierte zu sein.
Ich frage mich, ob ich je gelesen habe, dass es jemand gut fand... :unsure:

Als das meistgelesene Heft erachte ich ja immer noch Band 1000. Das bekam allerdings auflagen- und vertriebsmäßig auch ordentlich Zugkraft. Ganz zu schweigen von der bis dahin außergewöhnlichen Werbekampagne...
Viele dürften da wahrscheinlich auch eben nur den 1000. gelesen haben... :-)

Re: Zum Ausstieg von Horst Hoffmann aus der Serie...

Verfasst: 26.08.2025, 16:46
von Susanne
Tell Sackett hat geschrieben: 26.08.2025, 16:42 Es scheint zumindest das meist kritisierte zu sein.
Da er ja auch Nr. 2222 angeboten bekam, nehme ich mal an, der Verlag hat dies nicht nur wegen der Kritiken getan.