Band 810 - Homo Sapiens X 7

© Heinrich Bauer Verlag KG
Es geschieht auf dem künstlichen Planetoiden – die Siebenheit geht in den Überlebenstest
Kurz vor dem Sturz der Erde in den Schlund des Mahlstroms hat die Superintelligenz ES die Bewusstseine von zwanzig Milliarden Menschen in sich aufgenommen. Zwar sind durch den Einsatz der PILLE fast alle Menschen rechtzeitig von der Aphilie befreit worden, doch der psychische Druck ist enorm. Immer wieder verschwinden Bewusstseine mitsamt Körper spontan aus dem Hyperraumreservoir. Um das Problem zu lösen, plant ES ein Experiment: Ein Konzept mit sieben vereinten Bewusstseinen soll getestet werden.
Am 3. Januar 3584 erwacht Kershyll Vanne, ein ehemaliger Immunenjäger, auf dem künstlichen Planetoiden Nachtfalter in der Milchstraße. In seinem Körper vereint sind die Bewusstseine von Indira Vecculi, dem Alpha-Mathematiker Albun Kmunah, dem Totalenergie-Ingenieur Hito Guduka, dem dreizehnjährigen Galaktochemiker Jost Seidel, dem Ultraphysiker Pale Donkvent sowie der Medizinerin und Biologin Ankamera.
Die Androiden Wastor und Klamous begleiten das Konzept als Beobachter im Auftrag von ES. Sie suchen Kontakt zu Varryleinen Ev Cymth, einen der Wächter des Planetoiden, über die wenig bekannt ist. Gemeinsam brechen sie zur Festung Phark auf.
Kershyll Vanne wird bei seiner Erkundung gefangen genommen, kann sich jedoch befreien und den Wächter außer Gefecht setzen. Er entwendet dessen Instrumentenhelm, der die Sinne ersetzt, und legt ihn später als Geste des guten Willens zurück. Als weitere Wächter die Jagd aufnehmen, gelingt es Hito Guduka, eine Flugscheibe zu aktivieren. Das Konzept flieht, doch der Wächter Poog dez Nowarth klammert sich in letzter Sekunde an das Gefährt. Die Flugscheibe wird fremdgesteuert und bringt sie nach Endetal, einer durch Atombrand kontaminierten Region. Die Androiden folgen, Varryleinen hingegen kehrt zu seiner Ebene der Graphitsäulen zurück.
In Endetal klemmt die Flugscheibe Poog ein. Vanne versucht, ihn zu befreien, scheitert aber an der Kraftaufwendung. Während er nach Hilfsmitteln sucht, treffen die Androiden ein und befreien Poog mithilfe eines Antigravs.
Kurz darauf greifen acht Wächter Vanne an. Bei dem Versuch, ihm beizustehen, wird Klamous getötet. Poog, der die Szene beobachtet, glaubt, beide Androiden seien vernichtet. Er rettet den bewusstlosen Vanne und bringt ihn in Sicherheit. Bei dem Versuch, ihn medizinisch zu versorgen, muss Poog passen – bis überraschend Wastor auftaucht, der überlebt hat und die Behandlung übernimmt.
Wastor erklärt das Experiment für erfolgreich. Die Bewusstseine haben bewiesen, dass sie kooperieren können. Nach einem positiven Meinungsbild innerhalb der Siebenheit erhält Vanne einen Auftrag von ES.
Am 21. Januar 3584 endet das Experiment, und ES lässt alle Wächter von Nachtfalter evakuieren.
Quelle: Perrypedia.org
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Der Roman war schon deutlich besser, da hab ich wenigstens weiterlesen wollen. Wobei ich sagen muss, bisher war der Zyklus recht zäh bis auf das Geschehen um die Terra Patroullie.
Es wurde endlich geklärt was es mit den Menschen die auftauchen und wieder verschwinden auf sich hat. ES ist natürlich dann voll dabei und er will nicht, dass es einen Krieg gibt. Endlich mal ne klare Aussage von dem Kerl.
Der Roman war jetzt nicht der spannendste, wirklich nicht. Aber er war interessant, da aufschlussreich.
Sehr gut gefallen hat mir wieder die PR-Referenz auf die Bände rund um #150 - die ich ja bekanntlich momentan als SiBas höre - mit Till Leyden und der Tatsache dass er damals eine Forschungsstation der Oldtimer entdeckt hatte. Die Oldtimer sagen mir aber genauso wenig wie dem Mehrfachmenschen. Ob da noch mehr kommt? Ich denke nicht. Falls ja, keine Ahnung wann.
Aber ich werde gespannt sein, was Terrid uns beim nächsten Roman auftischt.