Klassiker - BARDIOC (800-867)

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Retro
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Retro »

Band 819 - Die fliegende Stadt - William Voltz

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Mit Perry Rhodan auf Dacommion – der Schwere Magier zeigt sein wahres Gesicht

Perry Rhodan, Alaska Saedelaere, Bjo Breiskoll und Douc Langur sind durch die Gravoschleuse von Baytuin nach Dacommion gegangen. Wie zu befürchten war, geschah dies nicht ohne Folgen: Douc Langurs Sinnesorgane sind beschädigt worden, und er hat große Schwierigkeiten, sich zu orientieren. Perry Rhodans Persönlichkeit hat sich stark verändert, und Bjo Breiskoll wagt es nicht, sich von seinem Freund Alaska zu entfernen.

Anstelle des Regierungsgebäudes werden sie zum Gebäude des Schweren Magiers gebracht. Dieser lässt seine Maske fallen, und alle vier geraten unter die Gewalt von VERNOC, der Inkarnation BARDIOCS. Als die Varben sie in ein Gefängnis stecken, zeigt sich, dass sieben bewaffnete Varben nicht ausreichen, um Bjo Breiskoll festzuhalten – und die vier Raumfahrer entkommen. Sie entführen einen Teil der fliegenden Stadt Kaansäder, um mit ihr zur Gravoschleuse zurückzugelangen. Es gelingt ihnen immer wieder, ihre varbischen Verfolger abzuschütteln.

Inzwischen haben VERNOC, CLERMAC und SHERNOC ihre eigenen Schwierigkeiten: Die vierte Inkarnation BULLOC setzt sie einem ungeheuren geistigen Druck aus, obwohl sie noch nicht vollständig entwickelt ist. Es ist möglich, dass kein Platz für die ersten drei Inkarnationen bleibt, wenn BULLOC erst einmal vollendet ist.

Quelle: Perrypedia.org
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Das war wieder ein gut lesbarer Roman vom Willi, auch wenn die Inkarnationen bzw die Bösen generell recht einfalls- und zahnlos sind.
Verwirrend war auch etwas, dass die "Beschädigungen" der Protagonisten durch die Gravo-Röhre so schnell abgeklungen sind. Hatte es mit der Position der Stadt zu tun? Oder war es nur zeitlich begrenzt?
Spannend wird bleiben ob BULLOC dann die Vergeistung alles Bösen sein wird, wie es sich jetzt andeutet, oder nur ein Fehlschuss entsteht. Mal schauen...

Das war jetzt für die Woche der letzte Roman, den hatte ich nämlich schon zu 2/3 durch und wollte noch wissen wie es ausgeht (happy end ist ja eh nicht mehr so selbstverständlich seit Band 699).
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Baptist Ziergiebel
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Baptist Ziergiebel »

Retro hat geschrieben: 05.08.2025, 08:49 Band 819 - Die fliegende Stadt - William Voltz
...
Das war wieder ein gut lesbarer Roman vom Willi, auch wenn die Inkarnationen bzw die Bösen generell recht einfalls- und zahnlos sind....
Spannend wird bleiben ob BULLOC dann die Vergeistung alles Bösen sein wird, wie es sich jetzt andeutet, oder nur ein Fehlschuss entsteht. Mal schauen...
Gibt ja die Redewendung, daß jemand "im Grabe rotiert", wenn irgendwas peinlich schief läuft, daß in irgendeiner Weise auch über den Wachzustand hinaus mit einem verbunden ist. So ähnlich stelle ich es mir mit Bardioc vor, der quasi aus dem Koma heraus zwanghaft eine neue Inkarnation gebiert, weil die vorigen drei so unfähig sind.

Ansonsten ist der Roman nach meinem Empfinden eine Mischung aus Avengers und der Feuerzangenbowle: Avengers wegen der sich steigernden Gigantomanie bei der Verfolgungsjagd, Feuerzangenbowle wegen der sich aufdrängenden Vorstellung, CLERMAC und Co müßten sich vor einem Lehrer oder Direktor verantworten.

Alaska mal wieder als bedenkenloser Massenmörder mittels Fragment. Als "kosmischer Mensch" verliert man wohl hin und wieder das Gespür für Normalsterbliche.

Ausführlicher Kommentar zum Roman:
Wie weiter vorne schon mal gesagt, die drei inkarnierten Burschen habe ich bisher so gar nicht als unangenehm oder gar böse empfunden. Eher lästig. Oder bemitleidenswert, wie jemand, der gerne gefährlich sein will, ohne es zu sein. Wegen so einer Kleinigkeit wie der SOL müßen die Inkarnationen sich andauernd beraten, sind zudem in erheblichem Maße von den Fähigkeiten (und dem Wohlwollen?) der Hilfsvölker abhängig, können nicht mal einen Rorvic unter Kontrolle halten... wie sagte der Schnauz in der Feuerzangenbowle: "Sehen sie Pfeiffer, es ist nichts mit ihnen, sie werden immer dümmer! Was wollen sie eigentlich mal werden?" wobei man hier Pfeiffer durch CLERMAC ersetzen darf.

Kein Wunder, dass, so wie es sich in 819 - Die fliegende Stadt abzeichnet, BARDIOC anscheinend dabei ist, einen fähigeren Diener zu erschaffen. Voltz gelingt es zwar, die drei Inkarnationen zum ersten Mal in diesem Zyklus als etwas ernsthaftere Gegner zu präsentieren, der Zug für die drei dürfte jedoch abgefahren sein, wenn BULLOC schon aus dem Ei heraus ihnen das Leben schwer machen kann.

Der Roman ist der bisher beste von Voltz aus diesem Zyklus. Bei Rhodans Pienzigkit habe ich zwar anfangs etwas die Augen verdreht, allerdings waren dessen emotionale Ausbrüche gut platziert und sorgten sogar für etwas Humor. Nur dass sich Rhodans und Langurs Mißbildungen dann einfach so zurückbildeten, hat mich etwas gestört. Da hatten die vielen anderen Opfer der Gravoröhren wohl halt Pech, nicht handlungsrelevant genug zu sein. Auch Alaskas bedenkenloser Einsatz seines Fragments gegen harmlose Varben und seine Inkaufnahme deren grausamen Todes waren unnötig.

Super hingegen die sich steigernden Einsätze während der Verfolgungsjagd. Wir schicken -zig Sicherheitskräfte - ihr einen Mutanten. Dann haut ihr mit einem Vorort einer fliegenden Stadt ab - jagen wir eben mit der ganzen Stadt hinterher. Das war schön in Szene gesetzt. Ob eigentlich nochmal eine Aufklärung für Breiskolls fremdsprachlich unterlegte Aussetzer kommt?
Gruß.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Retro »

Band 820 - Das Gravitationsgefängnis - H.G. Ewers

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Sie sind Verschollene und Gefangene – sie können die SOL nicht erreichen

Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu sind in einem undurchdringlichen Gravitationsgefängnis eingeschlossen. Tatcher a Hainu hat jedoch einen Plan und nutzt seine Fähigkeit, sich praktisch unsichtbar zu machen. Tatsächlich überzeugt er die Hulkoos davon, verschwunden zu sein, und diese beginnen nach einem Ausbrecher zu suchen. Dann bricht das Gravitationsgefängnis für einen Moment auf, und Tatcher a Hainu kann mit dem meditierenden Dalaimoc Rorvic aus dem Gefängnis entkommen.

Khun Zburra, Terly Anternach und Gondor Grayloft planen ebenfalls den Ausbruch aus ihrem Gefängnis. Alle drei stellen sich krank, und als man ihnen die nächste Essensration bringt, können sie ihre Wächter überwältigen und fliehen. Auf der Flucht treffen sie auf Dalaimoc Rorvic und den unsichtbaren a Hainu, ohne diese jedoch zu erkennen. Doch bald werden sie erneut eingefangen – diesmal von Hulkoos.

Perry Rhodan und seine Begleiter versuchen, sich zur Gravoschleuse durchzuschlagen. Sie erhalten Unterstützung von einigen Varben, die kein Gravitationsorgan besitzen und daher von der varbischen Zivilisation ausgeschlossen sind. Schließlich treffen sie auf Rorvic und a Hainu, die mit einer Art Transmitter von Koriet nach Dacommion gelangt sind.

Alle sechs werden gefangengenommen, und die Varben beschließen, die Gravitationsbeutel der offensichtlich Gestörten zu opfern. Dies wäre tödlich, weil sie den Kehlkopf der Menschen für einen Gravitationsbeutel halten. Dalaimoc Rorvic, der für die Varben eine Quelle ausgesprochen chaotischer Gravitation darstellt, kann sie jedoch davon abbringen.

Quelle: Perrypedia.org
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Naja, wieder ein fast typischer Ewers. Auf Klamauk und Teufel komm raus lustig.
Dafür wars aber ein durchaus angenehmer Roman von dem Mann. Jetzt sind wenigstens fast alle wieder zusammen. Und immer durch so dumme Zufälle die ja sein müssen, fehlen nur noch die 3 Solaner.
Wenigstens das Cover zeigt diesmal eine realistischere Darstellung der Varben. Auf dem ersten Cover sahen die schon sehr verniedlicht aus, aber hier eher gruselig und wohl eher an der Realtität.
Erwähnen möchte ich hier den vorher so wichtigen Leserbrief von Erich von Däneken. Irgendein Dia war dabei und "die Echtheit kann garantiert werden". Keine Ahnung, hat mich nicht interessiert.
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Baptist Ziergiebel
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Baptist Ziergiebel »

Tell Sackett hat geschrieben: 25.07.2025, 15:34 Diese Leserbriefe sind mir auch nicht bekannt, aber vielleicht könnte uns der gute Ziergiebel ins Licht rücken... :-)
Retro hat geschrieben: 11.08.2025, 17:03 Band 820 - Das Gravitationsgefängnis - H.G. Ewers
...
Erwähnen möchte ich hier den vorher so wichtigen Leserbrief von Erich von Däneken. Irgendein Dia war dabei und "die Echtheit kann garantiert werden". Keine Ahnung, hat mich nicht interessiert.
Jup, hier kommt der Gegenangriff von Dänikens. Mich hatte das schon sehr interessiert bzw. auch amüsiert. Man darf nicht vergessen, dessen Thesen waren Verkaufsschlager hierzulande und die Faszination für Grenzwissenschaften ist seit von Däniken und Perry Rhodan, über Akte X bis zu heutigem Geraune über Flacherde, Lichtnahrung, Entführung durch Ausserirdische etc. ungebrochen. Desweiteren ist es ein Anschaubeispiel, wie Populismus funktioniert. Doch dazu beim nächsten Roman mehr.

Dieser Roman zeichnet sich durch eine maßlose Nutzung des Wortes "Gravitation" aus, zudem durch einen ebenso maßlosen Klamauk durch Ewers, etwa wenn Rorvic sich, entschuldigt bitte, einscheisst. :help: Junge, Junge. Mit Ewers ist das so ein Ding. Er war in der Lage, sehr beeindruckende Romane zu schreiben, starke Figuren und "sense of wonder" zu kreieren, zudem spannend zu schreiben. Seine MV-Thematik war, bei aller Nebensächlichkeit doch ziemlich packend. Aber dieser Klamauk... da wird manchmal etwas, daß mit den Händen aufgebaut wurde, mit dem Arsch wieder eingerissen.
Zudem fiel bei mir damals (erst...) der Groschen, woher Ewers seine Inspiration für Rorvic und a Hainu nahm: Stan Laurel und Oliver Hardy. Zumindest bin ich überzeugt davon.

Ausführlicher Kommentar zum Roman:
So, zu 820 - Das Gravitationsgefängnis.
Hier lohnt unbedingt ein Blick auf die LKS. Niemand anderes als Erich von Däniken wird hier mit einem seitenfüllenden Brief abgedruckt, in dem er sich gegen die Kritik eines Lesers aus 804/805 verwahrt. Lohnenswert vor allem deshalb, weil es super Popcornkino ist. Denn bei Däniken ist Angriff gleich Verteidigung und so zieht er teils derbe vom Leder. Aber man sollte ihm wohl dankbar sein, wenn er gegen "Volltrottel" und "rührselige Jünglinge", die "unsinnig daherfaseln" sich "schmunzelnd zu einer Antwort erniedrigt." Herrlich! Der Brief wird nächste Woche fortgesetzt, ich freu mich.

Interessant, wie die Perry Rhodan Reihe Grenzwissenschaften und derlei eine Bühne bot. Wenn ich nicht irre, war ja Clark Darlton ein großer Anhänger dieser Theorien, wenn ich da nur an die Zeitreisen mit dem Nullzeitdeformator nach Lemur und Atlantis denke. Auch der Report hier ist gefüllt mit Themen über verschollenes Wissen, Geheimbündelei und Leserbriefen zu Atlantis. Hatte wohl Konjunktur damals.

Zum Roman. So langsam darf die Handlungsebene auch mal wieder wechseln. Ich kann die Begriffe Gravo und Gravitation und deren Spielarten schon nicht mehr lesen. Ich habe mal gezählt, allein auf den ersten beiden Seiten taucht dreiundzwanzig mal ein Gravitationsbegriff auf. Irgendwann wirds dann doch etwas viel. Zumal nicht alles, wo Gravitation draufsteht, auch etwas damit zu tun hat. Die Gravitationstunnel und -röhren zum Beispiel werden im Roman und dann von Kurt Mahr nochmal lang und breit im PR-Computer als höherdimensional beschrieben. Im Grunde sind sie "nur" Transmitter mit optischen Beieffekten.

Aber wie auch immer. Ohje, ohje... da hat doch Rorvic doch nicht wirklich eingeschissen? Wird wohl wirklich Zeit, dass der SERUN erfunden wird. Und dagegen scheint wohl auch der so mächtige Rorvic noch keine Mutantenkraft entwickelt zu haben. Gut, man hätte ja irgendwie in eine Ecke gehen können, oder man fragt bei a Hainu nach Beutelersatz. Aber das hätte wohl Ewers Klamaukschiene entgegengestanden. Die ist hier ab der zweiten Romanhälfte wieder sehr penetrant. Als die beiden sich verfolgten, prügelten und anpöbelten, wurde mir dann aber auch schlagartig klar, woher Ewers hier seine Inspiration nahm: Oliver Hardy und Stan Laurel - Dick und Doof. "Guten Morgen!" wird jetzt wahrscheinlich der ein oder andere Mitforist sagen. Aber ich kenne halt noch nicht so viele Romane mit den beiden!!1 Ist mir jetzt wirklich erst durch den zugespitzten Slapstick von Rorvic/a Hainu hier aufgefallen.

Ansonsten nettes Durcheinander. Drei Solaner hier, zwei Mutanten dort. Rhodan mit Begleitung hier und dort, zwei weitere Mutanten ebenfalls unterwegs, dazu Tolot und andere in Wartestellung und Atlan kurvt immer wilder mit der SOL am Himmel entlang. Ich rechne es den Autoren schon schon etwas an, dass man nicht den Überblick verliert. Dennoch darf die Handlungsebene mal zum Ende kommen, ein wenig zieht es sich doch.
Gruß.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Retro »

Band 821 - Die Gravo-Katastrophe - Hans Kneifel

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Chaos auf Baytuin und im All – die Solaner kämpfen ums Überleben

Auf Baytuin ist das Beiboot KYHBER von einer Gravitationssperre gefesselt. Die Fähigkeiten der Mutanten sind unwirksam gemacht worden, doch der Haluter Icho Tolot bricht aus der KYHBER aus. Er dringt in das Gefängnis der Gravitationslosen ein und befreit die Insassen, allesamt von der Gravoschleuse geschädigt. Etwa 2000 Gefangene brechen aus. Sie greifen die Gravoschleuse an und vernichten sie, was äußerst unangenehme Folgen für die empfindlichen Varben hat. Jedoch wird die SOL von Gravitationsfesseln eingehüllt, die sie festhalten. Perry Rhodan und seine Begleiter sind zur KYHBER zurückgebracht worden, die die Varben für ein sicheres Gefängnis halten.

Icho Tolot, Sroncholl von Trohr und die Gravitationslosen greifen an und zerstören technische Anlagen, wo immer sie können. Langsam beginnen sich die Fesseln der KYHBER zu lösen. Als die Anlagen zerstört sind, die die Mutanten behindert haben, beteiligen sich Gucky, Takvorian, Ras Tschubai und Balton Wyt an dem Zerstörungswerk und vernichten die Geräte, die die KYHBER am Boden festhalten. Schließlich kann die KYHBER starten. Die Fesseln um die SOL haben sich im Laufe von einigen Stunden ebenfalls aufgelöst. Gerade noch rechtzeitig kann die SOL die Flucht vor einer Vorhut der Hulkoos ergreifen.

Für die Varben sind die Zerstörungen auf Baytuin und die daraus resultierenden Gravitationsschocks fatal – aufgrund der Auswirkungen auf ihre Gravitationsbeutel.

Quelle: Perrypedia.org
________________________

Wie beenden nun endlich diese Handlungsebene und begeben uns im nächsten Roman mit Mahr auf Luna. Mal schauen was da auf uns zukommt. Endlich wieder Bully im Spiel...
Aber erstmal das hier fertig machen:
Es war ein überraschend sehr gut geschriebener Roman Kneifels. Ungewöhnlich. Kein Dschungel, keine Romanzen, kein Alkohol und kein Kaffee mit Zigaretten. Seltsam, kaum fehlt das alles, wird es ein eigentlich ganz runder Roman.
Die Gravotasten da auf dem Planeten werden von unserem 6-Gliedrigen-Ungeheuer gehört aufgemischt und die Behinderten fliehen und zerstören alles um sie rum.
Was anzumerken ist: Haluter mit Stilauge sind extrem selten auf einem Cover. Aber eine fürchterliche Darstellung Tolots ist es trotzdem mit dem Giftzwerg hinten drauf. Zuerst dachte ich, das wäre a Hainu.
Zur Falle der SOL: Das war ja mal lahm. Aber darüber täuscht der sonst rasante Roman hinweg, auch wenn das alles komplett fadenscheinig ist.

Wir haben übrigens fast ein Drittel des Zyklus hinter uns. Bzw. ab dem nächsten Band.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von nanograinger »

Retro hat geschrieben: 14.08.2025, 16:36 Band 821 - Die Gravo-Katastrophe - Hans Kneifel
...
Zur Falle der SOL: Das war ja mal lahm. Aber darüber täuscht der sonst rasante Roman hinweg, auch wenn das alles komplett fadenscheinig ist.

Wir haben übrigens fast ein Drittel des Zyklus hinter uns. Bzw. ab dem nächsten Band.
Ich fand die Falle für die SOL nicht "lahm", sondern durchaus überzeugend als Handlungselement, eine logische Konsequenz der Jagd auf die Kleinen Majestäten mit der SOL, zu welcher der Duuhrt-Kristall Perry "motivierte". Mit den Varben haben wir eine physisch wie psychisch interessante Aliens, die nicht nur angemalte Menschen sind/waren.

Und - kleiner Spoiler - wir werden in acht Wochen nochmals zu den Varben zurückkehren in einem Roman, der zu den besten der Romane bis 850 gehört.

Was das "Drittel des Zyklus" angeht: Das bezieht sich auf die heutige Einteilung der Romane 800-867 als "BARDIOC"-Zyklus. Ich glaube nicht, dass die damaligen Erstleser eine Information hatten, dass der Zyklus bis Band 867 laufen würde. Und angesichts der völlig fließenden Übergänge der Zyklen zwischen Band 700 und Band 1000 sind solche Überlegungen auch wenig zielführend.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von nanograinger »

Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Band 815 - Der Sieben-D-Mann - Kurt Mahr
...
Es gibt auch ein extrem starkes Stück Sense of Wonder nach meinem Geschmack! Die Trümmerleute... da muss noch mehr kommen! Andere Universen und dann solche Leuchtfeuer... sau geil!
Ich hatte völlig verdrängt, dass die "Trümmerleute" bereits in diesem Roman eingeführt wurden.
Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Ich hab mich allerdings etwas spoilern lassen aus der PP: Die kommen ab Band 900 vermehrt zum erscheinen. Vieles scheint aber in den Taschenbüchern PAN-THAU-RA zu spielen.
Die PAN-THAU-RA Taschenbücher sind ein Nachspiel zu den Ereignissen um die Trümmerleute, die zwischen Band 850 und 978 erzählt werden. Und spoilere dich nicht weiter, die entgeht sonst einer der Höhepunkte der gesamten Serie.
Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Mal schauen. Das macht Lust auf die Kosmischen Burgen, wobei ich bei unserem Zyklus hier noch nicht recht weiß, was hier passieren soll.
Ist es ein Nachteil für eine Spannungsserie, wenn man nicht weiß, was passieren wird?

Aber eigentlich ist mit diesem und den zuvorgehenden Romanen klar, was im Groben in der Milchstraße passieren wird. Man weiß nur noch nicht genau, wie das alles zusammenkommen kann.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Baptist Ziergiebel »

Retro hat geschrieben: 14.08.2025, 16:36 Band 821 - Die Gravo-Katastrophe - Hans Kneifel
...
Zur Falle der SOL: Das war ja mal lahm. Aber darüber täuscht der sonst rasante Roman hinweg, auch wenn das alles komplett fadenscheinig ist.
Die Falle war nicht nur lahm, es war eigentlich auch keine, zumindest keine, die einen ernsthaft gemeinten Erfolg versprach.
Nachdem letztens Alaska unangenehm auffiel, beweist sich nun Tolot moralisch zumindest fragwürdig.
Und auf der LKS fliegen weiter die Fetzen, diesmal schaltet sich Peter Krassa mit ein und gibt Däniken grimmig Rückendeckung.
Ausführlicher Kommentar zum Roman:
Weiter gehts mit 821 - Die Gravokatastrophe.
Für den Leser Otto E., der in 804/805 Dänikens Thesen abgewatscht hatte, gilt: Viel Feind, viel Ehr.Von Dänikens, seit letztem Heft auf der LKS laufenden, Gegenangriff springt hier noch der Grenzwissenschaftler Peter Krassa zur Seite, mit ähnlich angriffslustigem Duktus. Da herrschte ja ganz schöne Aufregung in der Zunft. Aber wo kommen wir denn da auch hin, wenn irgendwelche "Leichtgläubigen" einem das schöne Geschäftsmodell, äääh Forschungsgebiet mies- bzw. kaputtmachen wollen. Witzig dabei, wie nach typischer Populistenart die Argumentation umgedreht wird. Kritiker wie E. glauben, aber wissen nicht, während bei Däniken und Krassa natürlich alles wissenschaftlich untermauert sei...

Zum Roman.

Jup, das Titelbild sieht schon sehr sonderbar aus. Vor allem wie Tolot zudem da sein Kreuz durchbiegt... macht keinen gesunden Eindruck. Den Romaninhalt gibt das Titelbild aber gut wieder - ein einziger, großer Amoklauf. Ich bin hin und her gerissen. Kneifel schreibt schon einen packenden, spannenden Roman. Die unwiderstehliche Gewalt Tolots, der fanatisch kämpfende Sroncholl, die sich steigernde Katastrophe, das alles liest sich schön weg. Blöd dabei ist nur, wie Tolot gezielt die Gravogeschädigten als Kanonenfutter einsetzt. Das wirft kein gutes Licht auf ihn.

Mir ist auch immer noch nicht klar, worin nun die Falle für die SOL genau bestand. Wenn ich mich jetzt nicht verlesen habe, waren die klebrigen Hyperfäden, oder was immer das war, worin sie sich verfing, ja nicht gezielt eingesetzt worden, sondern eine Folge der Zerstörung der Gravoschleuse, sprich so nicht beabsichtigt. Die Hulkooflotte schleicht so dermaßen langsam durch das Varbensystem, dass Atlan die SOL quasi hätte davonrudern können und es hätte zur Flucht gereicht. Falle? Naja.

Was läßt sich zu dem Varbenausflug bisher als Erkenntnis mitnehmen? Im Grunde, dass Rhodan und erst recht die Kaiserin die drei bisherigen Inkarnationen nicht wirklich fürchten brauchen. Nach allem, was sie bisher geleistet haben, sind das ziemliche Versager.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Retro »

nanograinger hat geschrieben: 14.08.2025, 17:12
Retro hat geschrieben: 14.08.2025, 16:36 Band 821 - Die Gravo-Katastrophe - Hans Kneifel
...
Zur Falle der SOL: Das war ja mal lahm. Aber darüber täuscht der sonst rasante Roman hinweg, auch wenn das alles komplett fadenscheinig ist.

Wir haben übrigens fast ein Drittel des Zyklus hinter uns. Bzw. ab dem nächsten Band.
Ich fand die Falle für die SOL nicht "lahm", sondern durchaus überzeugend als Handlungselement, eine logische Konsequenz der Jagd auf die Kleinen Majestäten mit der SOL, zu welcher der Duuhrt-Kristall Perry "motivierte". Mit den Varben haben wir eine physisch wie psychisch interessante Aliens, die nicht nur angemalte Menschen sind/waren.

Und - kleiner Spoiler - wir werden in acht Wochen nochmals zu den Varben zurückkehren in einem Roman, der zu den besten der Romane bis 850 gehört.

Was das "Drittel des Zyklus" angeht: Das bezieht sich auf die heutige Einteilung der Romane 800-867 als "BARDIOC"-Zyklus. Ich glaube nicht, dass die damaligen Erstleser eine Information hatten, dass der Zyklus bis Band 867 laufen würde. Und angesichts der völlig fließenden Übergänge der Zyklen zwischen Band 700 und Band 1000 sind solche Überlegungen auch wenig zielführend.
Ich dachte, ich hätte gestern die Antwort schon geschrieben, naja egal, hier nochmal.

Lahm war die Falle schon, über 100 000 Schiffe, jedes einzelne sauber zählbar und am Rand des Sonnensystems. Die Terraner brauchen für solche Entfernungen nur ein paar Minuten und sind bereits gelandet. Die Hulkoos brauchen 4 Stunden trotz Hyperraum? Und selbst dann klappt das alles gerade so? Ach geh... das ist lächerlich gewesen. Leider. Da hätte man sicher irgendwie mehr machen können.
Dass das eine logische Konsequenz gewesen ist, sicher, aber die Ausführung war ein schlechter Witz. Das sind die Schergen des Bösen? Ich weiß ja nicht...

Das mit dem Drittel ist mir klar, aber deswegen wird bei Band 866 hier der Cut gemacht und es ginge in einem neuen Thema weiter. Halt dann Klassiker -PAN-THAU-RAH (867 - 899).
nanograinger hat geschrieben: 14.08.2025, 17:27
Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Band 815 - Der Sieben-D-Mann - Kurt Mahr
...
Es gibt auch ein extrem starkes Stück Sense of Wonder nach meinem Geschmack! Die Trümmerleute... da muss noch mehr kommen! Andere Universen und dann solche Leuchtfeuer... sau geil!
Ich hatte völlig verdrängt, dass die "Trümmerleute" bereits in diesem Roman eingeführt wurden.
Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Ich hab mich allerdings etwas spoilern lassen aus der PP: Die kommen ab Band 900 vermehrt zum erscheinen. Vieles scheint aber in den Taschenbüchern PAN-THAU-RA zu spielen.
Die PAN-THAU-RA Taschenbücher sind ein Nachspiel zu den Ereignissen um die Trümmerleute, die zwischen Band 850 und 978 erzählt werden. Und spoilere dich nicht weiter, die entgeht sonst einer der Höhepunkte der gesamten Serie.
Retro hat geschrieben: 31.07.2025, 09:19 Mal schauen. Das macht Lust auf die Kosmischen Burgen, wobei ich bei unserem Zyklus hier noch nicht recht weiß, was hier passieren soll.
Ist es ein Nachteil für eine Spannungsserie, wenn man nicht weiß, was passieren wird?

Aber eigentlich ist mit diesem und den zuvorgehenden Romanen klar, was im Groben in der Milchstraße passieren wird. Man weiß nur noch nicht genau, wie das alles zusammenkommen kann.
Ich bin keiner der nicht gern weiß wies grob weitergeht. Ja klar, der 80-Jahresplan startet voll durch und hat keine 8 Jahre gebraucht. Aber an den anderen Schauplätzen ist ein großes Fragezeichen.

Also werden uns die Trümmerleute wohl noch weiter ausführlich beschäftigen? Das freut mich sehr. Mehrdimensionale Wesen die Leuchtfeuer aus Ruinen bauen werden sicher interessant. Dann weiß ich definitiv, dass ich mir die TBs dann mal zu Gemüte führen werde. Und vielleicht dann erst die Cantaro.

Übrigens: Den heutigen Band 822 hab ich leider nicht fertig geschafft, dauert also noch etwas, bis weiter geht.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von nanograinger »

Retro hat geschrieben: 15.08.2025, 15:41 Ich bin keiner der nicht gern weiß wies grob weitergeht. Ja klar, der 80-Jahresplan startet voll durch und hat keine 8 Jahre gebraucht. Aber an den anderen Schauplätzen ist ein großes Fragezeichen.
Naja. Es ist doch klar, dass wir nach der Duuhrt auch ihren Gegenspieler BARDIOC kennenlernen werden. Genau das ist ja auch indirekt schon seit den ersten Begegnungen mit den Kleinen Majestäten und jetzt den Inkarnationen schon auf dem Wege.

Weiterhin ist inzwischen klar, dass die Personen, die am Anfang des Zyklus auf Goshmos Castle aufgetaucht sind, Konzepte von ES sind, und die haben seltsame Furchen entlang eines Großkreises gezogen. Aber ich gebe zu, dass die Bedeutung dessen erst in der Rückschau klar wird.

In Band 822, den du gerade liest, wird aber explizit gesagt, dass ES für die Konzepte Goshmos Castle vorgesehen hat, und dass die Murcierer von ihrem Planeten weggebracht werden müssen.
Retro hat geschrieben: 15.08.2025, 15:41 Also werden uns die Trümmerleute wohl noch weiter ausführlich beschäftigen? Das freut mich sehr. Mehrdimensionale Wesen die Leuchtfeuer aus Ruinen bauen werden sicher interessant.
Es sind ja keine Ruinen, dies ist nur Tarnung. Und mehrdimensional sind sie, aber anders, als du sie dir vielleicht vorstellst.
Retro hat geschrieben: 15.08.2025, 15:41 Dann weiß ich definitiv, dass ich mir die TBs dann mal zu Gemüte führen werde. Und vielleicht dann erst die Cantaro.
Ich wäre heute froh, ich hätte die PAN-THAU-RA-TBs nicht gelesen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil das Ende so dermaßen traurig ist.
Sie sind für mich ein perfektes Beispiel, warum es oft besser ist, das Ende einer (Teil-) Geschichte offen zu lassen.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Günther Drach »

nanograinger hat geschrieben: 15.08.2025, 17:50 Ich wäre heute froh, ich hätte die PAN-THAU-RA-TBs nicht gelesen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil das Ende so dermaßen traurig ist.
Sie sind für mich ein perfektes Beispiel, warum es oft besser ist, das Ende einer (Teil-) Geschichte offen zu lassen.
Und da kann ich dir nur recht geben.
Spoiler
Baya und Joker
haben ein solches Schicksal nicht verdient.

(Es gibt auch das Gegenteil. Ein trauriger Endpunkt aus der Serie, der völlig unnötigerweise zurückgenommen/umgeschrieben wird. Ein abschreckendes Beispiel dafür (meiner Meinung) nach ist das TB
Spoiler
.)
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GECP
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von GECP »

Die Handlung in der PAN-THAU-RA hat mir sehr gut gefallen; die in der Milchstraße ging so. Aber das ist natürlich wie immer Ansichtssache.
Goettrik
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Goettrik »

Retro hat geschrieben: 15.08.2025, 15:41 Also werden uns die Trümmerleute wohl noch weiter ausführlich beschäftigen? Das freut mich sehr. Mehrdimensionale Wesen die Leuchtfeuer aus Ruinen bauen werden sicher interessant. Dann weiß ich definitiv, dass ich mir die TBs dann mal zu Gemüte führen werde. Und vielleicht dann erst die Cantaro.
Das würde ich nicht machen. Die PAN-THAU-RA-Trilogie spielt handlungstechnisch im Zeitsprung zwischen dem "Sternenozean"-Zyklus (PR 2200 bis 2299) und dem "TRAITOR"-Großzyklus (PR 2300 bis 2499). Als Folge einer kosmischen Katastrophe, welche das Perryersum bis heute, also Stand PR-Heft 3349 bestimmt, der sog. Hyperimpedanz, fällt das Raumschiff PAN-THAU-RA im Jahre 1337 NGZ, also etwa 2000 Jahre in der Zukunft, vom "BARDIOC"-Zyklus aus gesehen, in das Normaluniversum zurück.
Spoiler
Die Handlung lässt sich so zusammenfassen, dass es den drei Autoren, alle keine Autoren aus dem damaligen Autorenteam, am Ende eine maximal große kosmische Tragödie aufziehen, welche aus Sicht der damaligen Leser und Teamautoren, wie Expokrat Feldhoff, wohl dazu gedacht war, die PAN-THAU-RA, das Volk der Loower und das Volk der Oxtorner in eine Situation zu bringen, dass kein Leser jemals wieder etwas über diese lesen möchte. Jedenfalls tat insbesondere der damalige Exposé-Autor Robert Feldhoff alles, um die Handlung der Trilogie nachträglich im "TRAITOR"-Zyklus ins Gegenteil zu drehen, insbesondere mit Blick auf die Oxtorner und seiner Lieblingsfigur USO-Lordadmiral Monkey.

PS: Aber wahrscheinlich meinst du den "PAN-THAU-RA"-Kurzzyklus in den PR-Heften 867 bis 900. Sorry. --- Der "BARDIOC"-Zyklus geht absolut fließend in den "PAN-THAU-RA"-Kurzzyklus über und dieser ebenso fließend in den "Kosmische Burgen"-Zyklus über. --- Die Handlung der PR-Hefte 700 bis 999 geht absolut fließend ineinander über. Im Grunde bilden die Hefte 650 bis 999 sogar einen in sich geschlossenen Großzyklus.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Retro »

@Goettrik:
Ich meinte schon die 3 Taschenbücher die vor einigen Jahren mal erschienen sind.
nanograinger hat geschrieben: 15.08.2025, 17:50 Naja. Es ist doch klar, dass wir nach der Duuhrt auch ihren Gegenspieler BARDIOC kennenlernen werden. Genau das ist ja auch indirekt schon seit den ersten Begegnungen mit den Kleinen Majestäten und jetzt den Inkarnationen schon auf dem Wege.

Weiterhin ist inzwischen klar, dass die Personen, die am Anfang des Zyklus auf Goshmos Castle aufgetaucht sind, Konzepte von ES sind, und die haben seltsame Furchen entlang eines Großkreises gezogen. Aber ich gebe zu, dass die Bedeutung dessen erst in der Rückschau klar wird.

In Band 822, den du gerade liest, wird aber explizit gesagt, dass ES für die Konzepte Goshmos Castle vorgesehen hat, und dass die Murcierer von ihrem Planeten weggebracht werden müssen.
Also werden die komischen Furchen auch nochmal interessant? Sehr schön.

Momentan fehlt mir in dem Zyklus irgendwie der Überblick. Bei der Aphilie war wenigstens jede Handlungsebene mit einem Satz beschrieben, aber Bardioc hat sowas nicht. Die Unterteilung schon, aber keine Beschreibung. PAN-THAU-RA hat da überhaupt nix - nur die 3 Handlungsebene als Namen, ohne Zuordnung. Das werde ich wohl machen müssen beim nächsten Durchgang in ein paar Monaten.
Retro hat geschrieben: 15.08.2025, 15:41 Dann weiß ich definitiv, dass ich mir die TBs dann mal zu Gemüte führen werde. Und vielleicht dann erst die Cantaro.
Ich wäre heute froh, ich hätte die PAN-THAU-RA-TBs nicht gelesen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil das Ende so dermaßen traurig ist.
Sie sind für mich ein perfektes Beispiel, warum es oft besser ist, das Ende einer (Teil-) Geschichte offen zu lassen.
Also ist das eher nix um es nach dem Großzyklus hier zu lesen? Hyperimpedanz hab ich schonmal gehört, aber keinen Plan worum es eigentlich geht. Die Hefte zwischen 822 und 2700 kenne ich allesamt nicht.
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Re: Klassiker - BARDIOC (800-867)

Beitrag von Goettrik »

Retro hat geschrieben: 16.08.2025, 10:27 Also ist das eher nix um es nach dem Großzyklus hier zu lesen? Hyperimpedanz hab ich schonmal gehört, aber keinen Plan worum es eigentlich geht. Die Hefte zwischen 822 und 2700 kenne ich allesamt nicht.
Die PAN-THAU-RA-Trilogie ist halt die größte Tragödie, die es als Erzählung bisher in der Rhodan-Serie überhaupt gab und wurde später schlicht für nicht kanonisch erklärt. - Wobei die Taschenbücher und Miniserien ohnehin nur begrenzt relevant sind für die Heftserie. - Die Romane für sich können dennoch spannende Lektüre sein, wenn man auf Weltuntergangsstorys ohne Happy End steht.

Die Hyperimpedanz ist bei den Autoren von heute, fast schon in Vergessenheit geraten oder wird schlicht verdrängt. M. E. kein Ruhmesblatt. Es geht darum, dass im Schnitt alle 20.000 Jahre das Universum von einem Hyperschock getroffen wird, der die Naturgesetze so ändert, dass die Technik, wie wir sie kennen nicht mehr funktioniert. So wurde vor etwa 15.000 Jahren mit den Archaischen Perioden das erste arkonidische Reich vernichtet und die Arkoniden selbst, zivilisatorisch ins irdische Mittelalter zurückgeworfen. Es dauerte Jahrtausende bis sich die Arkoniden davon erholt hatten. Die Transmittertechnik bekamen sie erst 15.000 Jahre später wieder von den Terranern und Akonen (Posbi-Zyklus). --- Nach dem THOREGON-Großzyklus (PR 1800 bis 2199) wird die Milchstraße und das gesamte bekannte Universum erneut von einer solchen Kathastrophe getroffen. Allerdings fällt die Milchstraße nicht gleich ins Mittelalter zurück, aber es lag den damaligen Autoren daran, ein Perryversum zu erschaffen ohne Syntrons und Meta-Grav-Antrieb. Was Dir aktuell vermutlich nichts sagt. Aber auch ein Universum ohne die damals aktuell neue reale Hypertechnik, wie Internet, Handys, Mikrowellenherd usw. Das Perryversum wurde auf den Stand der Realwelt der 1970er Jahre zurückversetzt. H G Francis witzelte damals, dass einige der aus seiner Sicht jüngeren Kollegen, wohl lieber Fantasy geschrieben hätten als Science Fiction.
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