L.A. Confidential ist ein US-amerikanischer Spielfilm im Stil des Neo-Noir aus dem Jahr 1997, der auf James Ellroys Roman Stadt der Teufel basiert und bei dem Curtis Hanson die Regie führte. Das Drama wird auch dem Kriminal- oder Gangsterfilm zugeordnet.
Kritiken:
„[Die] einzigartige und atemberaubende Liebeserklärung an den klassischen Film noir […] ist der besten Romane nicht nur Ellroys würdig, sondern auch seiner Vorgänger Ross MacDonald, Dashiell Hammett und Raymond Chandler.“
– Hans Gerhold: Im Herzen der Lüge, S. 379
„Eine kongeniale Verfilmung des Kriminalromans von James Ellroy, angesiedelt im Los Angeles der frühen 50er Jahre, der letzten Blütephase des alten Hollywood, aber auch einem Hexenkessel aus Korruption, Drogenhandel, Medienklüngel und Prostitution. Der inszenatorisch wie thematisch eindrucksvolle Film stürzt sich kopfüber in ein Chaos aus Gewalt und menschlicher Verworfenheit, wobei seine kolportagehafte Färbung adäquat dem erzählerischen und thematischen Entwurf entspricht.“
– Lexikon des internationalen Films[4]
„Fernab von Mainstream-Konventionen, mit wachsamem Auge auf Ton, Stil, Charakterisierung und Ausstattung des Kinos der fünfziger Jahre entwirft Curtis Hanson ein komplexes Bild vom durch Korruption und Mord gebeutelten Nachkriegs-L.A. Aus den verstrickten Handlungsfäden des James Ellroy L.A.-Romans bastelt der Regisseur ein aufregend-spannendes Neo-Noir-Puzzle.“
– Blickpunkt:Film
„Die Geburt eines Klassikers!“
– TV Spielfilm
„Hört sich anstrengend an, hat aber seine kurzweilige Komponente.“
– Borissa Hellmann: Artechock[9]
„kompliziert, aber nicht verwirrend […] als Erinnerung an die Freuden wirklich anziehender Narration im alten Hollywood-Stil.“
– Todd McCarthy: Variety[10]
„versunken in die Atmosphäre und die Sagen des Film noir […] und nimmt diese Werte ernst […] die Wendungen sind deswegen so klar, weil die Figuren scharf konturiert sind“
– Roger Ebert[7]
„Das Kinopublikum heutzutage ist dermaßen unbrauchbar, dass der Triumph von Anstand und Moral in L.A. Confidential einigen Kinobesuchern als zu konventionell vorkommen wird.“
– Andrew Sarris: The New York Observer[11]
„Kevin Spacey, Russell Crowe und Kim Basinger sind ideal besetzt und spielen atemberaubend. Fazit: Einen so teuflischen Sog hatte der Westküstenmoloch seit Chinatown nicht mehr.“
– TV Today