Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

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Kapaun
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Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 01.02.2019, 17:44

Ich habe gerade die Lektüre des ersten Bandes der PR-Stories beendet: "Florence" von Christian Montillon.

Nun, ich bin nie ein besonderer Fan von CM gewesen, und ich werde das wohl auch nicht mehr werden. Immerhin, das Szenario ist bunt, wenn auch - ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll - mehr bauklötzchenbunt. Und offenbar ist die grundlegende Szenerie schon in den 2900er-Bänden aufgetaucht. CM hastet durch die Kapitel, was freilich an der Kürze der Geschichte liegen mag. Aber er hat an einigen Stellen irgendwie nicht die Kraft, das Kopfkino in Gang zu setzen. In den späten Heften von Arndt Ellmer ging es mir zum Teil ähnlich: Der Versuch, seinen Geschichten zu folgen, überforderte mich - aber ich denke nicht, dass das Problem bei mir lag. Wie dem auch sei: So gleicht "Florence" mehr einem Entwurf, mit bunteren und ausgeblicheneren Stellen. Mal sehen, wie sich Rabenstein nächste Woche macht.
Übrigens: Wann "Florence" spielt, ist nicht genau erkennbar. Aber ungefähr 50 Jahre, nachdem die Protagonistin im Genesis-Zyklus Atlan begegnet ist (?).
"The universe is probably littered with the one-planet graves of cultures which made the sensible decision that there's no good reason to go into space - each discovered and remembered by those who made the irrational decision.”
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Kurzroman "Florence" von Christian Montillon

Beitrag von Laurin » 01.02.2019, 18:31

Interessant - berichte dann mal weiter.

Aufgrund der Auswahl der Personen anhand deren Erlebnissen die 'verlorenen Jahrhunderte' nachgezeichnet werden sollten - die meisten ja glaube ich eher Nebenpersonen - war ich allerdings auch etwas skeptisch.

Wie viel Seiten hat denn die Geschichte?

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Kurzroman "Florence" von Christian Montillon

Beitrag von Cybermancer » 01.02.2019, 18:43

Kapaun hat geschrieben:
01.02.2019, 17:44
Ich habe gerade die Lektüre des ersten Bandes der PR-Stories beendet: "Florence" von Christian Montillon.

Nun, ich bin nie ein besonderer Fan von CM gewesen, und ich werde das wohl auch nicht mehr werden. Immerhin, das Szenario ist bunt, wenn auch - ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll - mehr bauklötzchenbunt. Und offenbar ist die grundlegende Szenerie schon in den 2900er-Bänden aufgetaucht. CM hastet durch die Kapitel, was freilich an der Kürze der Geschichte liegen mag. Aber er hat an einigen Stellen irgendwie nicht die Kraft, das Kopfkino in Gang zu setzen. In den späten Heften von Arndt Ellmer ging es mir zum Teil ähnlich: Der Versuch, seinen Geschichten zu folgen, überforderte mich - aber ich denke nicht, dass das Problem bei mir lag. Wie dem auch sei: So gleicht "Florence" mehr einem Entwurf, mit bunteren und ausgeblicheneren Stellen. Mal sehen, wie sich Rabenstein nächste Woche macht.
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Welche Stories? Wo hast die her?
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Kurzroman "Florence" von Christian Montillon

Beitrag von Kapaun » 01.02.2019, 18:56

Laurin hat geschrieben:
01.02.2019, 18:31
Interessant - berichte dann mal weiter.

Aufgrund der Auswahl der Personen anhand deren Erlebnissen die 'verlorenen Jahrhunderte' nachgezeichnet werden sollten - die meisten ja glaube ich eher Nebenpersonen - war ich allerdings auch etwas skeptisch.

Wie viel Seiten hat denn die Geschichte?
Ich würde sagen, sie ist etwa halb so lang wie ein "richtiges" Heft.
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Kurzroman "Florence" von Christian Montillon

Beitrag von Kapaun » 01.02.2019, 18:57

Cybermancer hat geschrieben:
01.02.2019, 18:43


Welche Stories? Wo hast die her?
Guckst du hier:
https://www.amazon.de/PERRY-RHODAN-Stor ... s=florence
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Kurzroman "Florence" von Christian Montillon

Beitrag von Cybermancer » 01.02.2019, 19:30

Schon die Leseprobe hat mir wieder klar gemacht, warum ich PR nicht mehr lese, als da wären:

- zuviele humanoide Aliens

- eine Droge, die bei Menschen und vielen Aliens die gleiche Wirkung entfaltet.

- die Bemerkung, man könnte die Droge doch als Waffe im Kampf einsetzen. Als ob bei jeder ernsthaften Auseinandersetzung die Kontrahenten nicht eh
in abgeschirmten Schutzanzügen stecken würden.

Eh, nein Danke, aber gut, meine anfängliche Neugier ist schlagartig verflogen.
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Beitrag von Kapaun » 01.02.2019, 19:39

Humanoide können gar nicht oft genug auftreten. Meines Erachtens ist die Körperform des Menschen kein Zufall. Das mit den Sanduhr-Augen ist ohnehin Quark genug. Die Kritik bezüglich der Drogenwirkung würde ich allerdings unterstützen. Und der Kampf? Ich denke nicht, dass Kampfanzüge mit Schirmfeldern im Zivilsektor besonders verbreitet wären. Schon gar nicht in einer technologisch offenbar vergleichsweise rückständigen Zivilisation. Insofern könnte man sich schon Anwendungsmöglichkeiten vorstellen.
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Beitrag von Cybermancer » 01.02.2019, 22:24

Ich denke nicht, dass die humanoide Form zwangsläufig und die beste für intelligentes Leben ist, aber da wir momentan nur ein Beispiel haben, ist es müssig diesen Punkt zu diskutieren.

Allerdings möchte ich einwerfen, das alles Leben auf der Erde sich auf einen Vorfahren zurückverfolgen lässt. Dadurch könnte es durchaus sein das eventuelle konvergente evolutionäre Schritte bereits vorgegeben sein, da alle Organismen von den gleichen Basisanweisungen gestartet ist.

Wo ich aber entschieden widersprechen muss, ist die These, dass entsprechende Technologie im zivilen Sektor nicht vorzufinden sind.

Mit einem Antigrav kann man eine Badewanne in den Orbit um eine planetare Masse bringen. Damit ist der Schritt von der Planetenoberfläche in den Orbit absolut trivial. Ebenso sind extrem feindliche Umwelten wie zum Beispiel die Strahlungsringe des Jupiters und die Oberfläche der realen Venus in Reichweite von Zivilpersonen. Entsprechende Schutzkleidung dürfte so verfügbar sein, wie bei uns zum Beispiel Regenkleidung.

Sonnenstürme sind nicht so selten.
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Beitrag von Kapaun » 01.02.2019, 23:53

Cybermancer hat geschrieben:
01.02.2019, 22:24

Wo ich aber entschieden widersprechen muss, ist die These, dass entsprechende Technologie im zivilen Sektor nicht vorzufinden sind.

Vorzufinden schon. Aber sicherlich teuer und daher nicht üblich. Das dürfte auf spezielle Fälle beschränkt sein, wie den in diesem Roman erzählten. Aber wie oft kommt es schon vor, dass einer den Kalifen aus dem Amt schießen will, um Kalif zu werden anstelle des Kalifen ...?
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Beitrag von Cybermancer » 01.02.2019, 23:59

Kapaun hat geschrieben:
01.02.2019, 23:53
Vorzufinden schon. Aber sicherlich teuer und daher nicht üblich. Das dürfte auf spezielle Fälle beschränkt sein, wie den in diesem Roman erzählten. Aber wie oft kommt es schon vor, dass einer den Kalifen aus dem Amt schießen will, um Kalif zu werden anstelle des Kalifen ...?
Und genau das denke ich nicht. Der Kontakt mit feindlichen Umgebungen wie dem interplanetaren Raum und hohen Strahlenbelastungen dürfte zum allgemeinen Use-Case gehören.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 02.02.2019, 10:44

... ich werde in den nächsten Tagen mal reinlesen ... als Vorbereitung auf Band 3000.

Habe mir nämlich vorgenommen, damit noch einmal einen Wiedereinstieg zu versuchen ...
Tue, was Du willst, solange Du niemandem damit schadest.
Aufgeben ist nicht genehmigt!

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 02.02.2019, 10:52

Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
02.02.2019, 10:44


Habe mir nämlich vorgenommen, damit noch einmal einen Wiedereinstieg zu versuchen ...
Dito. Nicht, dass ich mir besonders viel davon verspreche, aber das werden wir dann ja sehen.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Richard » 02.02.2019, 14:06

Jemand, der mit den aktuellen Expokraten bisher nicht klar kam, wird wohl weiterhin ein Problem mit den Zyklen der beiden aktuellen Expokraten haben.
Das ist natuerlich nur meine persönliche Einschätzung und ich möchte niemanden davon abhalten Band 3000 als neuen Einstiegspunkt zu wählen.

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 02.02.2019, 16:29

Richard hat geschrieben:
02.02.2019, 14:06
Jemand, der mit den aktuellen Expokraten bisher nicht klar kam, wird wohl weiterhin ein Problem mit den Zyklen der beiden aktuellen Expokraten haben.
Das ist natuerlich nur meine persönliche Einschätzung und ich möchte niemanden davon abhalten Band 3000 als neuen Einstiegspunkt zu wählen.
Meine Bemerkung zu CM bezog sich auf ihn als Autor. Seine Arbeit als Expokrat kann ich nicht beurteilen.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von LaLe » 02.02.2019, 16:47

Den Expokraten CM habe ich bei PRA nicht wirklich zu schätzen gelernt und gemeinsam mit WiVa hat er es nicht vermocht mir nach mehr als einem Jahr Atopie auch nur eine Idee davon zu vermitteln worum es eigentlich geht. Danach war ich raus aus der EA.

Das lag zugegebenermaßen aber überwiegend an den beiden Zyklen zuvor und auch daran, dass die Autoren nach meinem Empfinden zunehmend mehr schrieben und weniger erzählten.

Das hält mich aber genausowenig davon ab in die 3000 reinzuschauen wie das zwischen öde und mies pendelnde Cover (und ich finde Arndt Drechslers Titelbilder überwiegend richtig gut). Und sollte es ein wenig in Richtung Cantaro gehen, dann kann der Mythos was für mich sein.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

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